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Elisabeth - Berlin, den 10.Mai.2008

2 Vorstellungen, 1 Geschichte und 1 unvergessliches Erlebnis

von Lea Gretenkord

Ihr könnt euch nicht vorstellen wie aufgeregt und happy ich war als es endlich der 10.Mai.2008 war. Ich war schön angezogen und nervte meine Eltern mit Detailles über Elisabeth.
Doch schon am Nachmttag war mein Trip nach Berlin jeden Euro wert.
Ich saß in einem Café in der nähe des Ku'damms. Schlürfte meinen Kaffe Latte vor mich hin, bis auf einmal eine Gestalt auf mich zu kam die meine volle Aufmerksamkeit in Anspruch nahm.
Ich konnte es nicht glauben. Da lief doch tatsächlich Uwe Kröger auf mich zu.
Ich hatte ihm am Gang und an seinen haaren erkannt und war wirklich begeistert wie stylisch er sich kleidete. Seine übergroße Louis Vuiton Tasche werde ich wohl nie mehr vergessen.
Er ging an mir vorbei ins selbe Café bestellte sich seinen Kaffe und kam wieder heraus. Ich starrte ihn ununterbrochen an und das schien er wohl auch zu bemerken denn er hielt kurz inne, ein lächeln huschte über seine Lippen und schon ging er weiter in Richtugn Theater des Westens.
Wenn das mal nicht ein gelungerner Nachmittag war.
So nun standen wir also vorm Theater des Westens.
Es sieht toll aus. Überall hängen Bilder von Elsabeth und die Atmosphere ist wirklich toll.
Ich saß sehr weit hinten ( letzte Reihe ) aber das war kein Problem, denn mit meiner ermäßigten Karte konnte mein Vater mir 2 Sitzkissen beschaffen und so war es möglich über alles und jeden hinüber zu schauen.
Allein schon das Anfangsbühnenbild ist toll. Es ist aus der Wiener Inszenierung übernommen wurden und ist das was auch bei "Wie du" als Szenenbild dient.
Dann wurde es endlich dunkel und die Stimme des Richters lies mich kurz zusammen zucken.
Dann war da Luigi Lucheni auf der Bühne, gespielt von Bruno Grassini, eine hervorragende Darstellung. Er spielte anders als ich es von der DVD aus Wien gewohnt war aber mir gefiel es.
Ja und dann kam der Mann auf den vielleicht die Häfte der Zuschauer gewartet hatte.
Uwe Kröger, der Tod, kam die Hebebühne von der Decke hinunter. Ich und mit mir viele andere fingen an zu jubeln und so dauerte es etwas bis er endlich anfing zu singen.
Man muss wirklich sagen das Uwe eine sehr andere und in meinen Augen passendere Darstellung des Todes auf die Bühne zaubert.
Der Tod muss, so finde ich, immer haltung bewahren und wenn er dann doch mal die Fassung verliert ( wie in "der letzte Tanz" ), muss er diese sofort wieder inne haben.
Uwe war vom ersten bis zum letzten Ton überragend und machte es vielen Frauen unverständlich warum Elisabeth erst so spät mit ihm mit ging.
Da wären wir auch schon bei ihr angelangt.
Pia Douwes, Die Elisabeth, spielte sich in die Herzen der Zuschauer. Ihr Stimmt ist der wahrnsinn und ließ mich immer wieder Gänsehaut bekommen.
Besonder der Schlusston von "ich gehör nur mir" löste einen Eiskaltenschauer auf meinem Rücken aus.
Sie ist und bleibt wohl die First Lady des Musicals.
Auch sehr glücklich war ich mit der Besetzung des Rudolph.
Oliver Arno ist eine perfekte Besetzung dafür.
Er hat eine sehr gefühlvolle und wirklich einzigartige Stimme vorallem wenn er "Wenn ich dein Spiegel wär" singt. Man bekommt einen regelrechten Hass auf Elisabeth, wenn sie ihn in seiner Verzweiflung in den Selbstmord treibt.
Alles in allem ist Elisabeth in Berlin eine sehr gute und unterhaltende Inszenierung.
Einziges Manko:
Die Bühne ist relativ klein und das Bühnenbild besteht ausschließlich aus Videoprojektionen, daran muss man sich ersteinmal gewöhnen.
Auch die Leistungen des Gesamten Ensembles ist gleichbleibend gut, denn auch am Tag darauf spielten sie alle super und zeigten das man Elisabeth einfach gesehen haben muss.
Nun noch kurz zu den Fanartikeln.
Diese sind selbst für Musicalstandarts sehr teuer.
So kostet ein Programmheft ( was allerdings ein MUSS ist ) 12€ und eine Tasse 9€.
Dennoch fühlt man sich im Theater wohl und ein unvergesslicher Abend ist vorporgrammiert.