|
|
|
Verwandte Artikel:
Der Tod als Freiheitsretter Die Beziehung zwischen Elisabeth und ihren Liebhabern im Musical Die Schicksalsschläge im Leben Kaiserin Elisabeth Elisabeth - Bald wieder in Deutschland Elisabeth - Berlin, den 10.Mai.2008 Elisabeth - Ein Welterfolg von Wien bis Tokio Elisabeth am 25.4.2008 Elisabeth ein Musical zwischen Realität und Fantasie Elisabeth Königin von Ungarn Elisabeth nur ein weiteres Stück Sisi-Kitsch? Elisabeth-Special Erzherzogin Sophie Kaiserin Elisabeths Leben am Hof Luigi Lucheni Musicalensemble Elisabeth bei Carmen Nebel Olegg Vynnyk als Tod in Elisabeth Prinzessin Ludovika Wilhelmine Rudolf von Österreich-Ungarn Vater und Tochter Verlobung in Bad Ischl Ticketempfehlungen:
Tanz der Vampire Stuttgart
König der Löwen Hamburg
Wicked Oberhausen
We Will Rock You Stuttgart
Tarzan Hamburg
Musical Noten
Buddy Holly Musical
|
Die rastlose Kaiserin im Musical Eliabeth
Niergendwo hielt es Elisabeth...
von Anika
Kaiserin Elisabeth war ein sehr unruhiger Mensch. Nie konnte sie lange an einem Ort bleiben und besonders die strengen Sitten in Wien machten sie krank und gaben ihr einen Grund zu entfliehen.Als Kind war se stets gesund und fröhlich, mit Beginn ihrer Ehe begann sie jedoch zu kränkeln. Gründe könnten die strengen Regeln in Wien oder auch die Streitigkeiten mit der Schwiegermutter gewesen sein. Ihre Kindheit war unbeschwert, da ihre Eltern kein bedeutendes Amt und bei keinen offiziellen Veranstaltungen beteiligt waren. Die Kinder konnten frei draußen spielen und toben, wie es ihnen eben gefiel.
Zwei Jahre nach ihrer Hochzeit verließ sie zum ersten Mal Wien und fuhr zu ihren Eltern um sie zu besuchen und sich zu erholen. Sie hatte gerade ihr erstes Kind Sophie bekommen.
1860 unternahm sie ihre erste Reise alleine (vom Gefolge abgesehen) weiter weg auf die Insel Madeira, da sie unter starkem Husten litt. Dort ging es ihr zusehends besser nur war sie dort recht einsam und langweilte sich. Nach 6 Monat kehrte sie nach Österreich zurück und prompt fing sie wieder an zu kränkeln. Die Ärzte vermuteten eine Lungenschwindsucht und sahen die letzte Hoffnung auf Heilung auf einem erneuten Aufenthalt im wärmeren Klima, diesmal nach Korfu. Die Stimmung war äußerst pessimistisch und glaubte das die Kaiserin wohl nicht wieder nach Wien zurückkommen würde, sondern sterben. Selbst die Kaiserin glaubte das dies ihre letzte Reise werden würde. Natürlich ging es ihr wieder besser statt schechter und später baute sie hier auch das Achilleion und begann Sprache und Kultur näher kennenzulernen.
Während dieser Aufenthalts vermisst Sisi ihre Kinder sehr traute sich aber nicht zu den Winter in Wien zu verbringen, daher reiste siie nach Venedig.
Gegen den Willen der Großmutter ließ der Kaiser Gisela und Rudolph zu ihr bringen, damit sie die Wintermonate mit ihrer Mutter verbringen konnten. Während eines Besuches Ludovikas, berichtete diese, dass Sisi dprimiert und traurig scheine an anderen Tagen jedoch sehr heiter wirkte. Auch hier war die Langeweile der Kaiserin ihr größtes Problem.
1862, nach einjähriger Abwesenheit von Wien, machte sie auf Anraten ihres Arztes sofort eine Kur in Bad Kissingen. Diesmal war die Diagnose Wassersucht. Der Zustand der Kaiserin verbesserte sich wieder. Doch auch nach diser Kur fuhr sie nicht nach Wien sondern direkt zu ihren Eltern nach Possenhofen. Ihr Gefolge war entsetzt vom Leben in Possenhofen und nannte es eine "Bettelwirtschaft". In der gewohnten Umgebung fühlte Sisi sich wohl sie sah viele ihrer Geschwister wieder und genoss das zwanglose Leben.
Schließlich kehrte die Kaiserin am 18. August 1862 zum Geburtstag Franz-Josephs zum ersten Mal nach zweijähriger Abwesenheit nach Wien zurück. Der Kaiser fuhr seiner Gattin entgegen und freute sich sehr über ihre Rückkehr und Genesung. Die Wiener organisierten sogar einen Fackelzug aus Freude über ihre Rückkehr an den Wiener Hof.
Dies war nur der Beginn ihrer Reisen. Nun bereiste sie oft Ungarn und viele andere Länder. Sie fing immer mehr an zu reiten und nahm an Fuchsjagden in Ungarn teil, diese forderten sie bald schon nicht mehr genug und die Jagdsaison war ihr zu kurz also bereiste sie England. 1875 machte sie einen mehwöchigen Reit- und Badeurlaub in der Normandie. Der offizielle Grund war, dass die kleine Erzherzogin Marie Valerie sich erholen musste. Im März 1876 reiste sie ein weiteres Mal nach England, diesmal wollte sie jedoch aktiv an der Jagd teilnehmen. Bei der ersten Reise war sie nur Zuschauerin gewesen. Weitere Englandreisen folgten und später auch nach Irland.
Das waren ihre bedeutendsten Reisen. Alle sind kaum aufzuzählen, weil ihre Reisen einfach zahllos waren. Desweiteren lässt sich sagen, dass nach der Hochzeit ihrer geliebten Tochter Marie Valerie es kein Halten bei der Kaiserin mehr gab. Sie wurde immer ruheloser und Wien sah sie äußerst selten. Aus schlechtem Gewissen förderte sie die Beziehung ihres Mannes mit Katharina Schratt.
Im Musical wird dies im Lied "Die rastlosen Jahre" dargestellt, viel weiter wird hier sonst allerdings nicht drauf eingegangen. Lucheni zeigt wie die Kaiserin von Ort zu Ort wandert und nirgendwo Ruhe findet und ihr Gefolge ihr mehr widerwillig folgen muss. Auch ihre Reise nach Madeira ist kurz behandelt und es wird gesagt, dass es dem kaiser sehr missfällt seine Gattin soweit fort zu lassen. Chronologisch passt dieser Teil überhaupt nicht an diese Stelle. Ihre Reitleidenschaft wird auch kurz dargestellt indem Lucheni zusammen mit dem Ensemble ein Publikum darstellt, welches sie bei de Jagd beobachtet. Elisabeth selber ist nicht zu sehen. Man kann sagen das sämtliche Reisen in diesem einen Lied zusammengefasst sind auch wenn einige (z. B. Madeira) zu diesem Zeitpunkt in ihrem wahren Leben schon lange vorbei sind.
Copyright Bilder: Wikipedia
|
|
|
|
|