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Ich Tarzan du Jane
21.03.2008
von Sophie Siekmann
Diesen Freitag ging es bei Ich Tarzan du Jane in die heiße Phase, die 16 Kandidaten für die Liveshows wurden ermittelt! Anfangs stieß dann gleich ein neuer Kandidat ein: Anton aus Schweden! Er war der Jury in einem anderen Rollencasting aufgefallen und wurde dann gleich mitgenommen. Nach dieser Überraschung begannen dann alle Kandidaten mit dem ersten Workshoptag. Dazu bekamen sie Unterstützung vom New Yorker Disneyteam sowie der altbekannten "Queen of Drill", der Fitnesstrainerin. Für die Jungs hieß es dann wieder "Affentraining", wobei sie Hilfe von einem echten Schimpansen bekamen. Die Mädels hatten Gesangstraining. Katrin war die erste und legte einen guten Auftritt hin, war aber zu impulsiv, zu laut, was die Disneydirectors bemängelten. In harmonischer Zusammenarbeit wurden diese kleinen Schönheitsfehler aber schnell ausgebessert. Jessica traf es leider nicht so gut. Durch die WWRY Premiere in Wien und den vielen Vorstellungen und dem Stress der letzten Zeit war sie ziemlich geschwächt und konnte beim Vorsingen leider nicht so überzeugen, wie sie es gerne getan hätte.
Nach dem Singen und der Fitness bekamen die Kandidaten wieder Gesangsunterricht, und zwar bei Pia Douwes persönlich! Dabei schaffte sie es, dass Kandidaten wie Franziska, die noch nie auf einer großen Bühne stand, aus sich herauskam und zeigen konnte, welch großes Talent in ihr steckt.
Am nächsten Morgen gab es dann ein Krisengespräch zwischen Jury und Phil Collins. Sie berieten zusammen über die Charaktere der Jane und des Tarzans. Jane solle ein popige Stimme und ein süßes Aussehen mitbringen, Tarzan sollte wie ein unschuldiges, neugieriges Kind wirken. Sportliches Können wäre natürlich auch von großer Bedeutung. Die Jungs mussten ihres dann gleich wieder im Hochseilgarten beweisen, und auch einige Mädchen sprangen über ihren Schatten und kletterten durch die Luft.
Die Harmonie der Kandidaten wirkte die ganze Zeit sehr gut, doch teilweise wurde zum Beispiel über den Neuling Anton geredet, und das nicht in den besten Tönen. Er sei zu verschwiegen, integriere sich nicht und könne eh kein deutsch. Würde sich da nun der erste Stress anbannen? Nein, die Unstimmigkeiten schienen nicht so groß zu sein, denn kurze Zewit später saßen alle wieder beieinander und redeten über die letzten Tage. Ich selber denke dass bei ein paar Leuten vielleicht langsam einfach der Neid beginnt, denn Anton zum Beispiel brachte bei seiner Einzelperformance selbst Jurymitglied Ralf Schaedler zum weinen. Dass auf diesem Niveau leider nicht jeder war, merkte man. Marc, zum Beispiel, der schon den Tarzan in Holland sein wollte, überzeugte nicht so, und auch Friedrich wurde bemängelt. Manche hatten aber auch ganz andere Sorgen, Nadja Scheihwiller (Interview mit ihr auf unserer Seite), vermisste zum Beispiel ihren Freund und brach sogar in Tränen aus. Gott sei dank gab es bei dem Casting immer schnell Ablenkung, so auch dabei. Die Kandidaten wurden immer Pärchenweise zusammengeführt und es ging auf zum Schauspieltraining. Dort mussten die Zusammengeführten gemeinsam eine Szene als Jane und Tarzan spielen. Das wichtige dabei: Kein Körperkontakt! Denn berühren dürfen sich Jane und Tarzan erst ganz am Ende des Stückes, beim berüchtigten Kuss.
Gleich ging es weiter ins Schwimmbad. Die Kandidaten sollten vom 10 Meter Brett springen! Nach einigen Schwierigkeiten taten das aber alle, alle bis auf Katrin. Die erfuhr ihre persönlichen Grenzen in 10 Meter Höhe. Währenddessen mussten andere weiter singen, wie Pepe Munoz, der in London Tanz studiert. Leider hatte er seine Stimme nicht so gut im Griff wie seine Körper, er traf viele Töne nicht. Er selber meinte dazu, es lege daran dass er Bariton singt, Ralf Schaedler aber sagte, es sei einfach nur weil er seine Nerven nicht im Griff hat. Am Ende legte Pepe dann aber doch noch eine relativ gute Leistung hin und sang das Tarzanlied.
Am nächsten Tag lag die erste Entscheidung an, sogar einige Eltern waren angereist. Dabei ging es um folgendes Prinzip: Alle Mädchen und alle Jungs stellten sich auf eine Tribüne und sangen "You`ll be in my heart", und auf wen der Spot traf, ist ausgeschieden. Das war wahrlich harter Tobak, jeden hätte es als nächstes treffen können. Über die Hälfte musste dann auch gehen. Für die anderen ging es gleich weiter, sie erhielten eine Videobotschaft von Phil Collins, lernten Hugo Egon Balders kennen und später dann auch den Meister, Mr. Collins überraschte die Verliebenden und jeder durfte einmal mit ihm zusammen singen. Dabei überzeugten einige, unter anderen Elisabeth, Katrin, Philip und auch Melanie. Danach hatten alle einen Flugworkshop! Dabei stoßen wieder viele an ihre Grenzen. Ricardo verletzte sich sogar am Oberarm und musste zum Arzt. Verordnung: Armschonung! Nach dem anstrengenden Training gab es dann bei Pia Kusstraining. 2 Paare wurden zusammengeführt und mussten im wahrsten Sinne des Wortes drauf losknutschen!
Am Abend saßen dann alle gemeinsam bei einem Bier zusammen und erzählten. Dabei flossen sogar Tränen, denn mittlerweile hatten sich unter den Rivalen Freunde gefunden und niemand wollte den anderen nun so recht gehen lassen. Es halt natürlich alles nichts, am nächsten Tag folgte die Entscheidung. Wer würde es in die Liveshows schaffen? Es mussten immer 2 nach vorne und dann wurde den Kandidaten verkündet, wer es geschafft hatte und wer nicht. Tränen der Trauer sowie auch ganz viele Freudentränen kullerten an diesem Tag. Folgende Kandidaten haben es nun in die Shows geschafft und hatten Grund zum jubeln: Phillip, Elisabeth, Katrin, Felix, Melanie, Franziska, Ricardo, Maria, Anton, Friedrich, Jessica, Pepe, Marc, Ina, Esther und Daniel!
Viel Glück!
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