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Wicked - Die Hexen von Oz
Zusammenfassung der Handlung
Von Julia Schmieg
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Das Musical Wicked - Die Hexen von Oz“ basiert auf auf dem Bestseller „Wicked: The Life and Times of the Wicked Witch of the West“ von Gregory Maguire und erzählt die Geschichte vom „Zauberer von Oz“ aus der Sicht der Hexen.
Der erste Akt beginnt damit das ganz Oz den Tod von Elphaba, der Bösen Hexe des Westens feiert und nur Glinda, die gute Hexe um die Verstorbene trauert und versucht Verständnis für diese zu wecken. Der Zuschauer erfährt durch Glindas Erinnerungen das Elphaba seit ihrer Geburt eine Außenseiterin war und wie Glinda, das grüne Mädchen an der Universität Shiz kennen gelernt hat.
Elphaba, welche schon mit Magischen Fähigkeiten und grüner Haut auf die Welt kam, wurde stets gemieden. Nur die Schuldirektorin Madame Morrible erkennt ihr Talent und eröffnet ihr eine scheinbar grenzenlose Zukunft an der Seite des Zauberers der Smaragdstadt. So kommt die grüne Elphaba nach Shiz, wo sie sich durch eine Missverständnis mit der oberflächlichen und beliebten Galinda ein Zimmer teilt. Die beiden hassen sich von Anfang an.
In einer Vorlesung des intelligenten ZIEGENBOCKS Dr. Dillamond (Durch Großschreibung unterscheidet man im Wicked-Universum intelligente, sprechende und intelligente TIERE von gewöhnlichen Vieh.) erfährt Elphaba, dass es TIERE gibt, welche die Fähigkeit zu sprechen verloren haben und so zu normalen Tieren geworden sind. Außerdem erzählt Dr. Dillamond das er befürchtet dieses erschreckende Phänomen könnte sich in Oz ausbreiten. Doch Elphaba kann nicht glauben das der Zauberer so etwas zulassen würde.
Danach trifft Fiyero in Shiz ein. Alle außer Elphaba sind von der sorglosen und lebensfrohen Art Fiyeros begeistert. Galinda möchte nun umbedingt auf seiner Party mit ihm tanzen und überredet deshalb ihren Verehrer Boq dazu Elphabas, an den Rollstuhl gefesselte Schwester Nessarose einzuladen. Was jedoch zur Folge hat das Nessarose denkt Boq würde sie lieben. Nur die intelligente Elphaba ist misstrauisch. Doch dieses Misstrauen beschwichtigt Galinda in dem sie der grünen Hexe einen schwarzen Hut schenkt, woraufhin Elphaba glaubt das Galinda es gut meint und überredet so die Schuldirektorin Madame Morrible auch Galinda Zauberstunden zu geben. Auf der Party jedoch wird Elphaba wegen des spitzen schwarzen Hexenhuts zum allgemeinen Gespött, aber Galinda steht der grünen Hexe plötzlich bei. So werden die beiden doch noch Freundinnen und Galinda versucht ihrer grünen Freundin Elphaba die Kunst des Beliebt seins bei zu bringen.
Während der nächsten Vorlesung nimmt die Handlung eine Wendung, denn der ZIEGENBOCK Dr. Dillamond wird von Soldaten abgeführt. Nur Elphaba protestiert lautstark, jedoch ohne Erfolg. Der neue Professor bringt ein verängstigtes, eingesperrtes Löwenbaby, welches später einmal zum feigen Löwen werden wird, mit in den Hörsaal. Elphaba befreit dieses Löwenbaby mit Fiyeros Hilfe. Dabei verliebt sich Elphaba in Fiyero, jedoch unterdrückt sie diese Gefühle, da sie weiß, dass sie gegen die schöne Galinda keine Chance hat.
Nun reist Elphaba in die Smaragdstadt, wohin sie der Zauberer eingeladen hat. Galinda, die sich, in Gedenken an Dr. Dillamond und um Fiyero zu imponieren, nun Glinda nennt, begleitet die grüne Freundin. Elphaba soll mit Hilfe eines Zauberbuches, als Test ihrer Fähigkeiten den Affen des Zauberers Flügel anhexen. Diese Prüfung besteht Elphaba auch ohne Schwirigkeiten. Doch als sie erfährt, dass der Zauberer selbst keine Magie besitzt und die Affen als Spione benutzen will um die TIERE zu überwachen, schäumt in der grünen Hexe die Wut und sie verweigert jede weitere Zusammenarbeit. Zwar versucht Glinda noch Elphaba zu einer Entschuldigung zu überreden, doch die grüne Hexe kann nicht gegen ihre Überzeugungen handeln. Deshalb beschließt sie ihre Fähigkeiten zu nutzen um den TIEREN zu helfen und den Zauberer zu bekämpfen. Elphaba bittet Glinda mit ihr zu kommen, aber diese kann ihren Wunsch nach Ruhm und Beliebtheit nicht aufgeben und so trennen sich die Wege der befreundeten Hexen.
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Im zweiten Akt erfährt der Zuschauer das durch negativ Propaganda des Zauberers Elphaba zur bösen Hexe und Gefahr für alle Bewohner von Oz stilisiert wird, während Glinda die Rolle der guten Hexe zugeschieben wird. Der lebensfrohe Fiyero ist inzwischen mit Glinda verlobt. Er will die Lügen über Elphaba nicht länger ertragen und sehnt sich nach der Freundin, die er seit ihrem Verschwinden nicht mehr gesehen hat. Auch Glinda ist nicht glücklich, so wie es den Anschwin erweckt, dennoch spielt sie weiterhin ihre Rolle, als gute Hexe des Zauberers.
Nessarosa, Elphabas Schwester, ist inzwischen die tyrannische Herscherin über den Osten von Oz geworden und wird nur noch „Wicked Witch of the East“ genannt. Boq ist trotzdem weiterhin bei ihr, weil er denkt das sie ihn braucht, auch wenn Nessarosa glaubt er bleibe nur weil er sie lieben würde. Als die grüne Hexe Elphaba ihre Schwester besucht ist diese wütend, dass Elphaba sie im Stich gelassen hat. Elphaba verzaubert als Wiedergutmachung die Schuhe der an den Rollstuhl gebundenen, so das diese wieder laufen kann. Boq jedoch denkt nun dass seien Hilfe nicht weiter gebraucht wird und will gehen. Dies verletzt Nessarosa jedoch so sehr das diese das Herz Boqs verzaubert. Elphana kann Boqs Leben nur noch Retten in dem sie ihn komplett in Eisen verwandelt (Boq ist ab nun der Eisenmann aus der Zauberer von Oz). Danach geht Elphaba wieder und Nessarosa macht daraufhin Boq glauben, dass Elhaba allein an seinen Zustand schuld sei.
Danach kommt Elphaba wieder in die Smaragdstadt. Der Zauberer versucht erneut Elphaba für sich zu gewinnen. Sie ist, unter der Bedingung, dass die fliegenden Affen freigelassen werden, auch kurz davor einzuwilligen. Doch dann findet sie den dahinvegetierenden Dr. Dillamond, worauf sie sich wieder weigert dem Zauberer zu helfen. Der wütende Zauberer ruft daraufhin die von Fiyero angeführten Wachen, aber als dieser Elphaba sieht wechselt er kurzerhand die Seiten. Nun bedroht Fiyero den Zauber und Elphaba kann zusammen mit Fiyero fliehen. Glinda, welche über diesen scheinabren Verrat tief verletzt ist, verrät nun Madame Morrible wie sie Elphaba vernichteten kann.
Am Morgen bevor Dorothys Häuschen Elphabas Schwester tötet, verbringt Elphaba noch eine Nacht mit Fiyero, in dem Bewusstsein, dass die Leben der beiden bald vorüber sein können. Als die grüne Hexe dann am Morgen vom Tod ihrer Schwester erfährt eilt sie sofort dort hin. Dort erfährt sie von Glinda, dass diese die verzauberten Schuhe, das einzige was Elphaba von ihrer Schwester bleibt, an Dorothy weiter gegeben hat. Elphaba ist darüber so wütend das sie sich vergisst und die beiden Frauen streiten so lange bis Elphaba in die vom Zauberer gelegte Falle tappt. Doch als Elphaba grade von den Wachen des Zauberers gefasst wird, greift Fiyero ein und ermöglicht ihr die Flucht, indem er sich dafür opfert und sich von den Wachen fangen lässt. Diese Wendung hatte Glinda aber nicht voraussehen können und auch nicht gewollt, so versucht sie Fiyero zu retten, jedoch vergeblich. Auch die grüne Hexe, welche wie Glinda, Fiyero liebt, versucht diesen durch einen Zauber zu beschützen, doch zweifelt sie an der Wirksamkeit ihres Schutzes.
Alles Gute was die Hexe jemals getan hat, wurde ins Gegenteil verkehrt, dies stürzt Elphaba in tiefe Verzweiflung, so das sie beschließt nie wieder eine Gute Tat zu vollbringen und von nun an die „Böse Hexe“ zu sein, welche ihr Ruf beschreibt. Während Elphaba diesen Beschluss fasst schickt der Zauber Dorothy und ihre Freunde (zu denen auch Boq, der Eisenmann und der feige Löwe, welchen Elphaba und Fiyero gerettet hatten gehören) zu Elphabas Schloss um diese zu töten. Auch mobilisiert der Zauber eine ganze Armee von „witch hunters“ - Hexenjägern. Elphaba schafft es die Schuhe ihrer verstorbenen Schwester Nessarosa von Dorothy wieder zu bekommen und gleichzeitig einen Plan zu schmieden wie sie den Hexenjägern entkommen kann. Zwar bietet Glinda, Elphaba ihre Hilfe an, jedoch lehnt diese ab. In dem Bewusstsein das sie nicht gewinnen kann gibt sie sich geschlagen und bittet Glinda nicht zu versuchen ihren Namen rein zu waschen sondern sie als „die böse Hexe des Westens“ in der Erinnerung der Leute zu bleiben. Glinda willigt ein und die Freundinnen trennen sich in Frieden.
Doch ist Elphaba ganz und gar nicht tot. Sie und Fiyero, in der Form der Vogelscheuche, entkommen heimlich dem Tod, während ganz Oz ihren Tod feiert. Nur Glinda trauert die vermeintlich toten Freunde. Sie konfrontiert den Zauberer mit dem Fläschchen grünen Elixier, das er ihr einst zu trinken angebot und welches sie vor langer Zeit auch als letzte Erinnerung an Elphabas Mutter kannte. Nun wird ihr klar das der Zauberer Elphabas wahrer Vater ist. Nun jagt ihn Glinda endlich davon und sperrt Madame Morrible ein.
Als letzter Wunsch Elphabas möchte die grüne Hexe ihre Freundin Glinda wissen lassen das sie selbst und Fiyero überlebt haben. Doch Fiyero besteht darauf das niemand je etwas davon erfahren darf, damit die Sicherheit von allen gewährt ist.
Glinda ist von nun an als „Glinda, die Gute“ bekannt und möchte die Regirung von Oz neu aufbauen. Ein allerletztes Mal verabschiedet sich Elphaba, die Böse Hexe des Westens, von ihrer Freundin Glinda, ehe sie und Fiyero das Reich von Oz für immer verlassen.
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