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"Ich Liebe dich, weil..." feiert erstmals auf deutsch Premiere.

Ein Neues Musical auf Deutschen Bühnen

von Michel Honold

Am Samstag den 22. November feierte das Musical "Ich Liebe dich, weil" in Wetzlar seine deutsche Erstaufführung, die zum vollen Erfolg wurde. Die Komödie erzählt die Geschichte von drei Pärchen, die trotz strenger Regeln, anders lautenden Vorsätzen und einem Gefühlschaos zueinanderfinden.
Der Grußkartenschreiber Austin (gespielt von Jan Müller) liebst seine Ex-Freundin immer noch und möchte sie zurück, daher erhält er von seinem Bruder Jeff (Jens Schombert) den rat sie reichlich zu ignorieren. Währenddessen errechnet Diana (Miriam Frech) wie lange die "Beziehungsauszeit Zeit" ihrer Freundin Marcy (Sarah Jankowski) sein muss. Für dieses Beziehungsauszeit suchen beide den absoluten Beziehungsalbtraum und verabreden sich daher über Jewish-Dating mit Austin und Jeff in einer Bar. Jeff und Diana verschwinden schnell zu ihm, während Austin Marcy nur erzählt, wie wundervoll seine Ex doch war. Am nächsten Tag begegnen sich Austin und Marcy erneut in einem Coffee Shop, wo Marcy sich aufregt, dass Austin nie dem unerwarteten begegnen will. Beide beschließen in ein China Restaurant zu gehen, wo es gratis Wein gibt. Austin bekommt das Falsche Essen und will sich nicht beschweren doch Marcy bringt ihn dazu endlich einmal seine Meinung zu sagen, währenddessen gesteht Diana Jeff, das sie eine feste Beziehung mit ihm möchte, was er ablehnt. Marcy erkennt, dass sie für eine Beziehung noch nicht bereit ist und trennt sich von Austin, als dieser nach Hause kommt sitzt dort seine Ex-Freundin.
Einige Monate später erkennen Diana und Jeff, dass sie doch zusammen gehöre und auch Austin und Marcy finden gemeinsam ihr Glück. Neben den beiden Pärchen sind Jennifer Müller und Johannes Fischbar in verschiedenen Rollen, unter anderem als Barbesitzer und Coffee Shop-Betreiber, zusehen. Die Inszenierung von Tobias Weis überzeugt auf ganzer Linie und auch das Publikum zeigte sich im euphorischen Applaus nach den Songs und minutenlangen standing Ovation im Ausverkauften Kellertheater am Ende begeistert von der Leistung des Ensembles von F.act. Die Inszenierung ist Optisch eher einfach gehalten und aufs Minimalste reduziert, was aber gut zu der leichten Komödie passt, auch die Musik unter Leitung von Martin Spahr kann überzeugen. Wüsste man es nicht besser könnte man es nicht glauben, dass F.act ein Amateurensemble ist, so perfekt wirkt das Stück auf der Bühne. Noch bis zum 28. Dezember gibt es "Ich liebe dich, Weil" jeden Samstag und Sonntag im Kellertheater Wetzlar, die Karten sind über Ticket Online erhältlich.