|
Verwandte Artikel:
"Wicked - The Life and Times of the wicked witch of the west" Die Wicked Werbespots der Stage Entertainment Elphaba und Nessarosa Fiyero - Der Frauenschwarm Galindas Rezept zur Beliebtheit Kerry Ellis Kritischer Blick auf den Originaltext von Wicked und die deutsche Übersetzung Musical-Special Archiv Showbericht Wicked - Die Hexen von Oz The Road to Wicked Und warum sollte ich DIR helfen? Vergleich Wicked - Elisabeth Wicked - "Ich bin es nicht" Wicked verzaubert in London & Stuttgart Wicked, eine versteckte Gesellschaftskritik Wicked: Der Auftritt bei Wetten, dass...? Ticketempfehlungen:
Tanz der Vampire Stuttgart
König der Löwen Hamburg
Wicked Oberhausen
We Will Rock You Stuttgart
Tarzan Hamburg
Musical Noten
Buddy Holly Musical
|
Elphabas Wünsche & Träume im Musical Wicked - Die Hexen von Oz
The Wizard and I
von Katharina Zebic
Elphaba, die spätere „Wicked Witch of the West“, hat es von Anfang an nicht leicht im Leben. Sie kommt ganz grün auf die Welt wovon ihre Eltern nicht gerade begeistert sind, vor allem ihr Vater hegt eine tiefe Abneigung gegen seine Tochter.
Aufgrund ihres Aussehens ist Elphaba eine Außenseiterin, dennoch hat sie gelernt selbstbewusst aufzutreten und ihre eigene Meinung offen zu sagen.
Von Glizz erwartet sich Elphaba nicht allzu viel, schließlich darf sie nur an die Universität um auf ihre Schwester Nessarose aufzupassen. Sie wäre bereits glücklich wenn sie nicht immer angestarrt und von den anderen ernst genommen werden würde.
Erst als Madame Akaber auf ihr Talent aufmerksam wird, scheinen sich für Elphaba neue Türen zu öffnen. Sie hätte nie erwartet, dass sich der Zauberer für ihr „Talent“ interessieren könnte und beginnt davon zu träumen, einmal gemeinsam mit dem Zauberer zu arbeiten. Sie Träumt davon endlich einmal ernst genommen zu werden und nicht nur wegen ihrer Hautfarbe im Mittelpunkt zu stehen. Den Zauberer hält sie für einen guten Herrscher und glaubt an seine Fähigkeiten.
Elphaba und Glinda, die unterschiedlicher nicht sein könnten, hassen sich vom ersten Tag an. Trotzdem, tief in sich beneidet sie Glinda auch, nicht zuletzt wegen ihrer Beliebtheit und ihren vielen Freunden.
Elphaba setzt sich für die Rechte der TIERE ein und glaubt, dass der Zauberer sie dabei unterstützen wird.
Vom ersten Moment an fühlt sie sich zu Fiyero hingezogen, lässt sich aber nichts anmerken, da sie weiß, dass er längst ein Auge auf Glinda geworfen hat.
Als Elphaba, gemeinsam mit Glinda, in die grüne Smaragdstadt zum Zauberer eingeladen wird, scheint ihr großer Traum wahr zu werden.
Ihrem Traum kommt sie auch sehr nah, als sie mithilfe des Grimmeries, dem Zauberbuch, den Zauberer beeindrucken kann. Doch als sie erfährt, dass der Zauberer keine wirkliche Magie besitzt und mit ihrer Hilfe die Tiere überwachen will, wird sie wütend, verweigert die Zusammenarbeit und flieht.
Von dem Moment an, wird ihr klar, dass ihr Traum nur eine Illusion war und das sie, unter diesen Umständen auf keinen Fall für den Zauberer arbeiten kann.
In gewisser Weise erreicht Elphaba ihr „Ziel“, da sie jetzt im ganzen Land Oz bekannt ist, jedoch nicht, wie sie es sich vorgestellt hat, als gute, sonder als böse Hexe des Westens.
Obwohl sie weiterhin versucht Gutes zu tun, wie ihrer Schwester zu helfen, wendet sich doch schlussendlich immer alles zum Schlechten.
Einzig Fiyero, der Mann ihrer Träume, hält zu ihr und zeigt ihr, dadurch, dass er sich gegen Glinda und das Regime des Zauberers stellt, dass er auch etwas für sie empfindet.
Als sie zum letzten Mal auf Glinda trifft, erkennen beide, dass trotz ihrer fehlenden Gemeinsamkeiten, ihre Freundschaft sie zu den Menschen gemacht hat, der sie heute sind.
Am Ende bleibt Elphabas großer Traum, den jetzt Glinda lebt, unerfüllt, dennoch hat sie jetzt ihren Traummann an ihrer Seite und kann ein glückliches, wenn auch ruhigeres Leben führen.
|