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Der Broadway
Ein Stück Musicalgeschichte
Von Charlotte
Lichter, Reklame, lärmende Autos, Menschenmassen.
Wir befinden uns in... New York City, ganz recht. Genauer gesagt stehen wir mitten auf dem Broadway.
Das berühmte Theaterviertel in New York beherbergt heutzutage rund 40 Theater, in denen auch uns bekannte Stücke wie Wicked oder Mamma Mia! gespielt werden. Zusätzlich beherbergt die schlaflose Stadt rund 1500 Off-Broadway-Shows pro Jahr. Off-Broadways sind Aufführungen von berühmten Stücken in "billigen" Theatern. Sie sind kleiner und günstiger. Ein Produkt der Verkomerzialisierung des Theaters.
Am Broadway wurden Stars wie Robert Redford oder Grace Kelly groß.
Wer es hier schafft, der schafft es überall. Auch James Dean startete hier seine Weltkarriere.
Das erste Theater, das im Grunde den Ruhm des Broadway begründete, war das Empire Theater. Es zog 1893 von der Herald Street an den Times Square.
Zwischen 1910 und 1930 gab es einige Theatergründungen, die allerdings in den 30ern unter einer schweren Krise litten. Die Konkurrenz des immer besser werdenen Films war groß.
Und seit 1947 gibt es den legendären Tony Award.
In den 80ern gingen einige Theater bankrott und massive Sparmaßnahmen wurden getroffen: Sie wurden abgerissen. Um die historisch wertvollen Gebäude zu erhalten, setzte die Stadt New York den Denkmalschutz aus.
Das also ein kurzer Aufriss der Biografie des berühmtesten Theaterviertels der ganzen Welt. Heutzutage ist es hauptsächlich das absolute Musicalmekka, das jeder, der die Chance hat besuchen sollte. Wer weiß, vielleicht sieht man ja den nächsten großen Filmstar als Phantom oder Elphaba oder als sonstwas auf der Bühne stehen.
Auf jeden Fall sollte man zwischen der 41ten und 53ten Straße mal reinschauen. Lohnen tut es sich bestimmt.
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