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Olegg Vynnyk als Tod in Elisabeth

Schlecht oder Gut in dieser Musicalrolle?

von Charlotte Fischer
Olegg Vynnyk als Tod in Elisabeth Er ist die Erstbesetzung in der dritten deutschsprachigen Produktion. Der in Stuttgart. Bisher stand Olegg Vynnyk aber immer im Schatten seiner Vorgänger Uwe Kröger und Matè Kamaràs. Da stellt man sich doch gleich die Frage: Sind die beiden besser? Ist Olegg vielleicht einfach nicht so gut und deshalb weniger bekannt?
Ich denke, das Hauptproblem ist, dass es aus Stuttgart nur eine Aufnahme gibt. Und die ist nicht ganz so leicht zu bekommen. Selbst im Apollo Theater gab es sie kaum.
Hat der laienhafte Zuhörer aber keine Aufnahme von dem gesehenen Sänger, vergisst er ihn schnell und wendet sich den aufgenommenen Modellen Kröger und Kamaràs zu. Natürlich ist es schwierig sich lange an einen Darsteller zu erinnern, wenn man ihn nur einmal gesehen hat.
Aber, denken jetzt vielleicht viele, was wenn Olegg Vynnyk einfach wirklich nicht halb so gut ist wie zum Beispiel Matè Kamaràs?
Eines kann ich mit Sicherheit sagen: Schlecht ist Vynnyk sicher nicht. Sonst hätte er die Rolle des Todes ja auch gar nicht bekommen.
Ob einem nun aber Vynnyk oder Kamaràs besser gefällt, ist jedem selbst überlassen.
Damals in Stuttgart gefiel mir Vynnyks Interpretation der Rolle aber sehr gut, er brachte das Publikum zum Schmunzeln, zum Lächeln, zum Weinen. Und irgendwo liegt darin doch das Ziel einer guten Darstellung: Die Zuschauer sitzen ein paar Stunden im Theater und vergessen alles um sich herum; nur noch die Darsteller auf der Bühne sind wichtig.
Und das ist Olegg Vynnyk mindestens genauso gut gelungen wie Uwe Kröger, Matè Kamaràs und den anderen. Ich jedenfalls war sehr froh über die gratis Taschentücher, die das Theater verteilte.



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