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James Master
Vampir mit Stimme
von Conny
Der düstere Vampir. Viele Wort und oft nichts großes dahinter. Das ist die Rolle, die James Masters als Spike in „Buffy – Im Bann der Dämonen verkörpert. Das er zumindest in der sechsten Staffel so hervor treten würde, war eher unwahrscheinlich. Er war eine Randfigur, zwar nett anzusehen, aber man hätte auch gut auf ihn verzichten können. Doch in der Musicalfolge „Once more with feeling“ konnte er beweisen was er wirklich, den anderen Schauspielern voraushatte. Eine starke Stimme. Ein wahres Gesangstalent. Denn der 1962 geborene James Masters ist im wahren Leben nicht nur Schauspielern, sondern auch Musiker, u.a. für die US-amerikanische Rockband Ghost of Robot, die sich allerdings schon im Juni 2004 trennten. Heute ist er als Solokünstler bekannt. Doch woher hat dieser Mann seine Talente? Er wuchs wohlbehütet in Greenville in Kalifornien zusammen mit seinen zwei Geschwistern. Er war der typische „California-Guy“ und wie jeder „California-Guy“ hatte er den Traum einmal ganz groß rauszukommen. Also besuchte er nach seiner High School die „Pacific Conservatory of the Performing Arts“ und die „American Conservatory Theatre“ und verdiente sein Geld auf der klassischen Theaterbühne. Zehn Jahre lang war ihm das genug. Zehn Jahre lang konnte er sich an den Freude des Theaters begnügen. Dann wollte er mehr und zog nach L.A. um dort direkt vor der Kamera zu landen. 1992 er hatte er seine erste Nebenrolle in der TV-Serie „Ausgerechnet Alaska“. Doch der Erfolg ließ auf sich warten. Erst fünf Jahre später gelang ihm der Durchbruch als Spike in „Buffy – Im Bann der Dämonen“. Er wandelte sich innerhalb der Serie von dem durchgeknallten Massenmörder, zum depressiven Vampir, unfähig einen Menschen zu beißen zu einem Vampir mit Seele, der endlich seinen Platz im Leben gefunden hat. Doch eben genau „Once more with feeling“ zeigte, dass noch mehr in ihm steckte. In seinem Solostück „Rest in Peace“, beweist er, dass er voller Leidenschaft und Emotionen singen kann. Seine Stimme ist so kraftvoll und überzeugend, dass man das Lied am liebsten immer und immer wieder hören möchte. Genau hier wird er zu einem der Lieblinge des Fernsehpublikums. Doch 2003 endete vorerst seine Karriere als Spike, denn Buffy wurde eingestellt. Also was machen? Er schlug sich mit zweitklassigen Filmen und Fernsehauftritten, wie z.B. bei „Millenium“ oder „Andromeda“, bis er letztendlich bei „Angel-Jäger der Finsternis“ landete, dem Spinn-Off der Serie Buffy und dort wieder die Rolle spielen durfte, die ihn berühmt gemacht hatte. Leider folgten auf „Once More with feeling“ keine Fortsetzungen. Als auch diese 2004 eingestellt wurde, wechselte er zu „Smallville“ oder „Without a Trace“ und drehte u.a. den Film, der ab sofort in allen deutschen Kinos zu sehen sein wird. „P.S. Ich liebe dich“. Doch auch seine Gesangskarriere ließ er nicht aus. Nachdem ihm 2001 das Musikfieber wieder gepackt hatte, gründete er die Band Ghost of the Robot, ging mit dieser sogar auf Europatournee. 2004 trennte sich die Band und er begann seine Solokarriere und veröffentlichte sein Album „Civilized Man“, das mit mäßigen Erfolg in die britischen Charts einging. Im Oktober 2007 sollte sein zweites Album „Like a waterfall“ erschienen, bisher jedoch fehlt von ihm jede Spur. Mal sehen, was die Zukunft bringen wird für unseren genialen Vampir mit der ausdrucksstarken Stimme und seiner Gesangskarriere....
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