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Chris Murray

Darstellerprofil

Von Frederike Kugelmann

1963 wurde Christopher Andrew Murray in Braunschweig geboren und wuchs als mittleres von drei Kindern zweisprachig in Berlin und New York auf.
Seit 1993 ist er verheiratet und hat zwei Töchter.

In New York absolvierte er seine Ausbildung in Gesang und Regie an der Univerity of Fredonia und an der Purchase School of the Performing Arts, welche er 1986 beendete. Weitere Studien durchlief er ferner in Stuttgart im Opernstudio und Berlin.

Zunächst konnte er als „Jesus“ in „Jesus Christ Superstar“ begeistern doch sein Durchbruch gelang ihm schließlich in Deutschland 1997 beim „Phantom der Oper“. Anschließend sang er den „Vater“ in „Die Schöne und das Biest“ und 1999 wirkte er in der Uraufführung von Disneys „Glöckner von Notre Dame“ in Berlin mit, wo er 2001 schließlich die Hauptfigur des Erzählers „Clopin“ übernahm. Im Berliner Theater des Westens interpretierte Chris Murray 2003 und 2004 den „Jean Valjean“ und den „Javert“ aus „Les Misérables“.

In Halle spielte er „Jesus“ aus „Jesus Christ Superstar“. Ferner kreierte er die Rolle des „Chauvelin“ in der deutschsprachigen Erstaufführung von Frank Wildhorns „The Scarlet Pimpernel“, wofür er die Auszeichnung der „schönsten männlichen Stimme“ erhielt.

Bei den Erfurter DomStufen-Festspielen 2005 konnte Murray erneut als „Jesus“ überzeugen und seinen Bekanntheitsgrad überregional ausbreiten. In der europäischen Erstaufführung von Frank Wildhorns „Dracula“ war Chris Murray 2005 / 2006 als „van Helsing“ zu sehen und zwischenzeitlich präsentierte er dazu ein erstes Solokonzert.

2006 debütierte der Sänger erfolgreich als „Don Quijote“ aus „Der Mann von La Mancha“ in Detmold und folgend stand er wieder einmal als „Jesus“ auf der Bühne. Auch die Rolle des „Valjean“ übernahm er erneut, diesmal jedoch erstmals in einer Openairproduktion bei den Freilichtspielen in Tecklenburg. Die Verkörperung ließ Murray erneut Auszeichnungen und großen Jubel empfangen.

Im Dezember 2006 übernahm Chris schließlich die Rolle des „Ebenezer Scrooge“ aus „Vom Geist der Weihnacht“ in Berlin und setzte damit seinen Erfolg fort. Im Februar 2007 kehrte er, von Publikum und Kritikern gleichermaßen bejubelt, zu „Les Misérables“ zurück, diesmal als „Javert“, ehe er in der Uraufführung des Musicals „Elisabeth – die Legende einer Heiligen“ der Spotlight Musicalproduktion die für ihn geschriebene männliche Hauptrolle des „Konrad von Marburg“ kreierte.

2008 verkörperte Chris Murray erstmals „Jekyll/Hyde“ aus dem gleichnamigen Musical in Dresden und ab Juni 2008, ebenfalls in Dresden, die Rolle des „Frederick Trumper“ aus „Chess“.

Seine erste Solo-CD „Musical Hits“ erschien im Juli 2005 bei „Sound of Music“ und platzierte sich sofort auf den 1. Platz der deutschen Musical-Charts und auf den 3. Platz der amerikanischen. In Österreich wurde dieses Album als „Musical-Solo-CD-2005“ ausgezeichnet.